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Totes Meer

Das Tote Meer und der Salzgehalt

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Der Salzgehalt des Toten Meeres liegt bei bis zu 33 %, im Durchschnitt rund 28 % (zum Vergleich: der Salzgehalt des Mittelmeeres liegt bei etwa 3 %). Nur der Assalsee in Dschibuti mit knapp 35 %, der Kara-Bogas-Gol in Turkmenistan mit bis zu 34 % und Teile des Aralsees in Usbekistan und Kasachstan, sowie einige Seen in den antarktischen Trockentälern (Don-Juan-See, etwa 44 %) sind noch salzhaltiger.

Die Mineralzusammensetzung des Salzes des Toten Meeres unterscheidet sich deutlich von der Salzzusammensetzung von Meerwasser. Es enthält ungefähr 50,8 % Magnesiumchlorid, 14,4 % Calciumchlorid, 30,4 % Natriumchlorid und 4,4 % Kaliumchlorid, bezogen auf die wasserfreien Salze. Der Rest entfällt auf zahlreiche Spurenelemente. Es enthält wenig Sulfat, jedoch relativ viel Bromid.
Das Tote Meer hat keinen Abfluss. Durch das trockene Wüstenklima verdunstet das Wasser, wobei Mineralien, Salze und anderes zurückbleiben und sich im Toten Meer anreichern. Durch den Zufluss von Wasser aus dem Jordan und den Entzug von Wasser durch die Verdunstung pegelt sich die Höhe des Wasserspiegels ein.

Die Zusammensetzung der Salze im Toten Meer ist hygroskopisch, was dazu führt, dass bei moderaten Temperaturen Wasser aus dem Toten Meer nie ganz verdunstet und sich auch keine Salzkrusten oder -kristalle bilden. Entgegen seinem Namen ist das Tote Meer biologisch nicht tot, jedoch beschränkt sich das Leben weitgehend auf verschiedene Mikroorganismen, insbesondere auf anaerobe, Salpeter, Schwefel und Cellulose abbauende Bakterien. Auch manche Pflanzen mit großer Salztoleranz, die Halophyten, können in dieser extremen Umwelt überleben.

Mineralien aus dem Toten Meer und ihre Wirkungen:

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Schwefel:
Ein natürliches Desinfektionsmittel (beinhaltet besondere Vitamine).

Magnesium:
Die Magnesiumkonzentration im Toten Meer ist 15mal höher als in Salzen anderer Meere. Magnesium ist wichtig für den Stoffwechsel der Zellen. Zum Beispiel: ein großer Magnesiummangel ist bei Patienten mit Hautschuppen und Schuppenflechte festgestellt worden. Angeblich beeinflusst Magnesium das Reifen der Hautzellen bei Schuppenflechte positiv. Darüber hinaus hat Magnesium bei Bronchitis eine antibakterielle Wirkung. Es unterstütz die Heilung von Hautgewebe und versorgt die Hautoberfäche mit antiallergischen Elementen.

Kalium:
Kalium verbessert die Oxidation und beeinflusst das Muskel und Nervensystem positiv. Asthmapatienten erzielen gute Ergebnisse durch Inhalation von salzihaltigen Dämpfen.

Brom:
Die Konzentration von Brom ist 50mal höher als in gewöhnlichen Salzen. Es hat eine seht entspannende Wirkung. Es glättet die Haut, entspannt die Körpermuskulatur und beruhigt die Nerven.

Zink:
Zink spielt eine Rolle in der Zellvermehrung durch die Enzyme.

Bitumen:
Dieses Salz wird in kleineren Mengen als andere Salze im Toten Meer gefunden. Es enthält ein natürliches Teer-Bitumen welches gegen Entzündungen wirkt.

Chlor:
Chlor ist wichtig um die richtige Balance zwischen Laugen und Säuren im Körper zu halten. Gleichzeitig ist es lebenswichtig für den Zellstoffwechsel.

Jod:
Jod ist notwendig für die Produktion des Hormons Thyroxin und ist unerlässlich für Energie- wie Zellstoffwechsel.

Calzium:
Calzium ist notwendig zur Stärkung der Zellmembrane und zur Reinigung der Poren. Dazu ist es lebenswichtig für gesunde Zähne und Knochen, sowie zur Regulierung der Herzmuskeln und Nerven. Wirkt aufbauend für die unteren Hautschichten.

Sodium:
Sodium-Ionen entfernen Hautschuppen und verbessern die Durchlässigkeit der Haut. Beim Eindringen in die Haut binden sie Feuchtigkeit und vermitteln ein Gefühl der Geschmeidigkeit, lindern Steifheit und Muskelkrämpfe und neutralisieren die Haut. Besonders geeignet für trockene Haut.

     

Quelle: Wikipedia

 


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